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PLA, PETG, TPU, ASA – welches Filament wofür?

Die vier wichtigsten Materialien im Vergleich: Festigkeit, Wärme, Witterung und wie schwer sie zu drucken sind.

Kurz gesagt

  • PLA – der einfachste Einstieg. Formstabil, genau, viele Farben. Wird ab etwa 55–60 °C weich: nichts für das Auto im Sommer.
  • PETG – zäher als PLA, wasser- und recht chemikalienbeständig, verträgt etwa 70–80 °C. Gut für Halter, Gehäuse, Außenteile ohne starke UV-Last.
  • TPU – flexibel und gummiartig (z. B. Shore 95A). Für Dichtungen, Puffer, Handyhüllen, Reifen.
  • ASA – wie ABS, aber UV-beständig. Für Teile, die dauerhaft draußen in der Sonne sind. Braucht ein beheiztes Bett und am besten ein geschlossenes Gehäuse.

Richtwerte

  • PLA: Düse 190–220 °C, Bett 50–60 °C, Lüfter voll
  • PETG: Düse 230–250 °C, Bett 70–85 °C, Lüfter 30–50 %
  • TPU: Düse 210–235 °C, Bett 40–60 °C, langsam drucken (15–30 mm/s), wenig Rückzug
  • ASA: Düse 240–260 °C, Bett 90–110 °C, wenig Lüfter, Gehäuse empfohlen, gut lüften

Faustregel

Erst PLA. Wenn es zäher oder wärmefester sein muss: PETG. Wenn es biegen soll: TPU. Wenn es draußen in der Sonne steht: ASA.

Alle Temperaturen sind übliche Richtwerte. Maßgeblich sind die Angaben des Herstellers auf Spule oder Datenblatt.

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